Engagement

Iris Berben unterstützt Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland

Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland ist ein bundesweit arbeitender Verein, der sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt einsetzt. Gesicht Zeigen! greift in die aktuelle politische Debatte ein und bezieht öffentlich Stellung. Ziel ist die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements und die Sensibilisierung für jede Art von Diskriminierung.

Hierfür entwickelt Gesicht Zeigen! Projekte und Aktionen, die Vorurteile abbauen und das Miteinander fördern. Der Verein realisiert bundesweit Präventionsprojekte an Schulen – vor allem für bildungsbenachteiligte Jugendliche und initiiert öffentliche Kampagnen für Zivilcourage. www.gesichtzeigen.de

 

Gesicht Zeigen! wurde im Jahr 2000 von Uwe-Karsten Heye und Paul Spiegel gegründet. Von Anfang an engagiert sich auch Iris Berben und ist immer aktiv dabei.

Schon bei der Gründungspressekonferenz im August 2000 in Berlin, 2001 liest sie zusammen mit Otto Sander im Audimax der TU Berlin gegen Rassismus. Auf Vermittlung von Gesicht Zeigen! liest sie in Magdeburg für eine kleine örtliche Initiative und macht so deren Arbeit publik.

Gemeinsam mit Anne Will eröffnet sie im Jahr 2003 die Bundesweite Aktionswoche gegen Rassismus, die Gesicht Zeigen! jährlich im März organisiert mit rund 300 Veranstaltungen bundesweit. Immer wieder besucht sie Schulen mit dem Verein und diskutiert mit SchülerInnen.

2006 erhält Gesicht Zeigen! die Buber-Rosenzweig-Medaille, die vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit verliehen wird – eine hohe Auszeichnung und Anerkennung für die Arbeit des Vereins. Iris Berben hält die Laudatio.

Besonders engagiert sie sich für die innovative Ausstellung von Gesicht Zeigen: 7xjungdein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt. Dies ist eine künstlerische Ausstellung, die Erfahrungen von Ausgrenzung, Antisemitismus und Diskriminierung behandelt und zeigt, was man dagegen tun kann.

Schon als die Ausstellung „nur“ als Konzept bestand, las sie aus Erinnerungssplittern der Lebensgeschichten von Helga Keller und Cioma Schönhaus. Beide Geschichten fanden später Eingang in die Ausstellung, die sich vorwiegend an Jugendliche richtet und diese emotional und interaktiv anspricht. (www.7xjung.de)

Hebräische Universität Jerusalem

Seit nun schon mehr als 15 Jahren engagiert sich Iris Berben für die Hebräische Universität Jerusalem, ihre Studenten, jungen Forscher und ihre Spitzenforschung. An der Universität arbeiten, forschen und leben junge Menschen aus der ganzen Welt und aus verschiedensten Religionen - eben auch Juden, Christen und Muslime - miteinander. Sie steht  für universelle Werte - die speziell in einer Krisen geplagten Region wie dem Nahen Osten - besondere Relevanz besitzen; so z.B. Toleranz, gegenseitiger Respekt, Humanismus, etc. Werte, die die Ideale ihrer Gründungsväter ausdrücken - darunter Albert Einstein, Sigmund Freud und Martin Buber. 

Ganz besonders engagiert sich Iris Berben jedoch für die Hirnforschung. Denn in Zeiten, da die Menschheit immer älter wird, nimmt dieser Forschungsbereich einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Nur wenn Forscher das menschliche Gehirn verstehen, können Behandlungen oder Heilungsmethoden für Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer, Multipler Sklerose gefunden werden. Aber auch Behandlungen bzw. Lösungen für "einfache" Störungen wie Legasthenie, Lernschwächen oder Schlafstörungen können erforscht werden.
Vor 10 Jahren gründete sie den "Iris-Berben Fonds für Gehirnforschung" und spendet seitdem regelmäßig Gelder und Gagen für diesen Zweck. Dieser Fonds unterstützt diverse Forschungsprojekte und Forscher am ICNC – dem interdisziplinären Forschungsinstitut und der Universität Jerusalem. Weiteres erfahren Sie unter: http://icnc.huji.ac.il/

Im Jahr 2001 wurde Iris Berben der Scopus Award der Universität Jerusalem verliehen.
Im Jahr 2007 wurde sie für Ihren Einsatz und ihr Engagement zum Associate Governor der Universität Jerusalem gewählt.

Holocaust Denkmal Berlin

Iris Berben ist Botschafterin für den Raum der Namen im Holocaust-Denkmal. „Weil jeder Mensch ein Recht hat auf seine Lebensgeschichte. Mit dem kontinuierlichen Ausbau des Raums wird eine Brücke geschlagen zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Die multimediale Präsentation der Biographien im Raum und im Internet hilft allen künftigen Generationen, das einzelne Schicksal hinter den Opfern des Holocaust nicht zu vergessen.“
Iris Berben stellte im Rahmen des Spenden-Dinners 2010 die zehntausendste Hör-Biografie vor und erfüllte dem Berliner Pädagoge Mario Levy, der im Jahr 2008 eine Besucheranfrage nach seinem Großvater stellte, einen großen Wunsch.
Weitere Informationen unter www.holocaust-denkmal-berlin.de