"Dinge, die wir vermissen werden" von Frank Quilitzsch

Ein unterhaltsamer Dialog zwischen zwei großartigen Interpreten

In kurzen, heiteren Geschichten erzählen Iris Berben und Thomas Thieme, dass vieles von dem, was bis vor kurzem noch zu unserem Alltag gehörte und womit wir liebevolle Erinnerungen verbinden, auf dem Rückzug ist: der handgeschriebene Liebesbrief, die Telefonzelle, der echte Kerl. Und wie sich z.B. mit dem Wandel der Liebespost vom Büttenpapier zur SMS auch die Rituale des Verliebtseins verändert haben …

Von Schallplatte bis Großfamilie - vieles von dem, was bis vor wenigen Jahren noch zu unserem Alltag gehörte und womit wir liebevolle Erinnerungen verbinden, ist auf dem Rückzug: der handgeschriebene Liebesbrief, die Telefonzelle, der echte Kerl, der heimliche Blick durchs Schlüsselloch. In kurzen, heiteren Geschichten wird erzählt, wie sich mit dem Wandel der Liebespost vom Büttenpapier zur SMS auch die Rituale des Verliebtseins verändert haben, worin die Reize einer Schreibmaschine namens Erika bestanden, warum die Schallplatte mehr Kinder verhütet hat als die Pille und was uns fehlt, wenn die Erinnerung an die kratzenden Strickdessous und das Poesiealbum unserer Kindheit verloren geht. Wie der Autor auf Lesungen immer wieder beobachten kann, hält das Interesse an diesen Geschichten an, nimmt mit zeitlichem Abstand sogar noch zu.